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“The Drop of Life” - 2006
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Was ist „The Drop Of Life”?

„The Drop Of Life” ist ein abendfüllendes Bühnenwerk, das in drei Teile (Akte)
gegliedert ist. Bühnengestaltung, Musik, Lichtdesign und choreographische
Akzente ergänzen sich zu einem Gesamtkunstwerk, in dem ohne Worte eine
„Geschichte” erzählt wird.

Die Musik von „The Drop Of Life” erklingt auf speziell dafür geschaffenen Klang-
skulpturen sowie auf „konventionellen” Instrumenten wie Gitarre, Querflöte und
Schlagzeug. Die Kompositionen verarbeiten u.a. Elemente aus Folk- und ara-
bischer Musik, aber auch aus Rock und Heavy Metal.

Ausgangspunkt von „The Drop Of Life” ist das Element Wasser - Grundlage
allen Lebens. Die vielfältige Faszination, die von diesem Stoff ausgeht, prägt
den ersten Akt des Stückes: Wasser als Klangerzeuger, als visuelle und musi-
kalische, ja auch als spirituelle Inspiration.  

Doch das Thema Wasser hat auch grausam profane Seiten.
Zahlreiche Forscher glauben, dass die Ungleichverteilung des „blauen Goldes”
auf unserem Planeten im neuen Jahrtausend mehr Kriege heraufbeschwören
wird als z.B. der Rohstoff Öl. Und leider wissen wir, wie schnell die perverse
Dynamik des Krieges jede Menschlichkeit unter sich begräbt. So führt der
zweite Akt des Werkes direkt hinein ins „Herz der Finsternis”:  Eine Reflexion
über die Grausamkeit, zu der Menschen fähig sind - und über das Leid all
jener, die zu Opfern dieser Gewalt werden.

Der dritte Akt setzt ein mit der Trauer über die sinnlose Zerstörung, über das
Scheitern menschlichen Zusammenlebens - und wagt doch einen visionären
Ausblick: Vielleicht lässt sich trotz allem eine neue Basis für ein friedliches
Miteinander finden? Den optischen Mittelpunkt dieses Schlussaktes bildet
eine große Pyramide aus Stahlrohren, in deren Seitenflächen Klangerzeuger
installiert sind. Die Pyramide, jenes uralte Symbol für Weisheit und Spiritualität,
wird so zugleich zum Musikinstrument, an dem gleichzeitig vier Musiker mit-
und manchmal auch gegeneinander spielen.  

„The Drop Of Life” wurde in seiner Urfassung erstmals 2004 aufgeführt.
Für die Aufführung im Januar 2006 haben die Macher das Werk komplett überarbeitet und zum Teil völlig neu gestaltet.

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